15 Jahre nach Tschernobyl:

Folgen und Lehren der Reaktorkatastrophe

Edmund Lengfelder und Christine Frenzel / Seite 12

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Internationale Konferenz: Gesundheitliche Folgen der Tschernobyl-Katastrophe: 15 Jahre danach.

Gomel, 04.-06. April 2001

Anmerkung: Das Münchener Otto Hug Strahleninstitut - MHM führt seit 11 Jahren in den durch

die Tschernobyl-Katastrophe betroffenen Regionen der GUS, vor allem in Belarus, medizinische und radiometrische Hilfsprojekte durch. Ein wesentlicher Teil der bei den Patienten der Republik Belarus durchgeführten Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Krebs und anderen Erkrankungen der Schilddrüse wird durch dieses Institut sichergestellt und in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium, dem Notstandsministerium, dem Nationalen Schilddrüsenzentrum und mit führenden Einrichtungen des Gesundheitswesens von Belarus wissenschaftlich begleitet. Durch diese enge Zusammenarbeit und die intensive Betreuung der Patienten besteht ein unmittelbarer Zugang zu den originären Daten des Gesundheitswesens und zu anderen relevanten Daten und Quellen über die Folgeerscheinungen der Tschernobyl-Katastrophe. Die medizinischen Hilfsprogramme werden durch zahlreiche Spezialisten im In- und Ausland fachlich unterstützt.



Spendenkonto für die Behandlung der Tschernobyl-Opfer mit Schilddrüsenkrebs in Belarus:

Otto Hug Strahleninstitut – MHM

Stadtsparkasse München

Konto-Nummer 382002, BLZ 701 500 00