Sommerfest am 14.August 2005

Auch in diesem Jahr sollte das Sommerfest des Vereins der „Kinder von Tschernobyl“ wieder der Höhepunkt der Kindererholung werden.

Leider war zum ersten Mal in all den Jahren der Wettergott verstimmt. Statt Sonne schickte er viele Regenschauer. Dadurch war auch die Besucherzahl nicht so hoch wie gewohnt und die Einnahmen waren ebenfalls nicht zufriedenstellend. Die Kasse konnte sich nicht wie in den Jahren zuvor "erholen". Das könnte zur Folge haben, dass geplante Aktivitäten nicht oder nur bedingt durchgeführt werden können. Resultat: Wir sind noch mehr auf Spenden angewiesen.

Wie immer war es trotzdem ein Fest für die Kinder. Kindern ist das Wetter egal. Die Kleinen aus Weißrussland und ihre Gasteltern genossen „ihr“ Fest.

Gegen 11.Uhr traf Frau Gercke-Müller, die Frau unseres Ministerpräsidenten, an der Edelweißhütte ein. Wie schon im vorigen Jahr hatte sie die Schirmherrschaft übernommen.

Nach den einleitenden Worten des 1. Vorsitzenden, Herrn Schmeer, eröffnete sie das Fest mit einer netten Ansprache. Dabei lobte sie wiederum die Arbeit des Vereins. Besonders dankte sie den Gasteltern, die immer wieder bereit sind, uneigennützig den Kindern für ca. 4 Wochen ein zu Hause zu geben.

Eine Betreuerin der russischen Kinder bedankte sich danach im Namen der leiblichen Eltern für die liebevolle Aufnahme der Kinder. Sie betonte, dass alle nach diesen 4 Wochen sichtbar erholt zu Hause eintreffen.

Den ganzen Tag wurde die Springburg voll genutzt. Auch Dosenwerfen machte sichtlich Spass, denn es bildete sich eine lange Schlange.

Gegen Nachmittag trafen dann 2 Frauen ein, die mit den Kindern lustige Hüte aus Zeitungen und Bändern bastelten.

Der Zauberclown „Ludwinikus“ nutzte die Pause zwischen 2 Regenschauern für seine Vorstellung. Blitzschnell waren alle Bänke besetzt Aufgeregt assistierten einige Kinder bei den Zaubertricks. Zum ersten Mal übersetzte eine der russischen Betreuerinnen alles was Ludwinikus erklärte, sodass alle mitmachen konnten.

Viele Attraktionen mussten wetterbedingt ausfallen. Ein Spiele-Parcour war auf der nassen Wiese unmöglich. Auch Sackhüpfen fiel buchstäblich ins Wasser.

Pony-Reiten musste ebenfalls abgesagt werden., weil es unter diesen Bedingungen zu gefährlich war.

Wie immer war die Tombola, die wunderschön aufgebaut war, ein voller Erfolg. Wie im vorigen Jahr wurden gegen 19.00 Uhr (musste herausgezögert werden , wegen Schauer) aus den Nieten die Hauptpreise gezogen .

Viele fleissige Helfer sorgten auch dieses Jahr wieder für leckeres Essen und Getränke. Schnitzel, Schwenker, Rollbraten ,Pommes und Salate wurden gegen Bon ausgegeben.

An einem anderen Stand wurden gespendete Kuchen und Kaffee für eine kleine Spende ausgeteilt. Auch ein Getränkewagen für jede Art von Durst war da.

Kurzum: Es war trotz allem ein gelungenes Fest.

Ein Dank an alle, die trotz Regen bis zum Ende ausharrten.

Hoffen wir auf schönes Wetter im nächsten Jahr