Herbstkonvoi erfolgreich abgeschlossen

In der Zeit vom 26. September bis 05. Oktober wurde der diesjährige Herbstkonvoi durchgeführt. Fünf Vereinsmitglieder, unter der Leitung des 2. Vorsitzenden Franz Josef Breyer, machten sich auf den Weg nach Shitkowitschi. Der LKW mit den Hilfsgütern wurde bereits Ende August beladen und losgeschickt. Die Zollformalitäten waren erledigt als unsere Vereinsmitglieder in Shitkowitschi ankamen und so konnte gleich mit der Verteilung der Hilfsgüter begonnen werden.

Eine Menge Arbeit hatten die Männer zu bewältigen, denn nicht nur die adressierten Pakete mussten an die Empfänger gebracht werden, sondern auch bei den freien Paketen sollten unsere Leute beim Verteilen dabei sein, damit man sehen konnte zu wem die gespendeten Sachen hingehen. Bis zum Einbruch der Dunkelheit wurden in der Region Shitkowitschi die Pakete verteilt. Die Menschen in den Dörfern, es herrscht dort immer noch die größte Armut, warteten geduldig auf die Pakete. Es wurde genau Buch geführt, wer welche Pakete bekommen hat, und jeder Empfänger musste den Empfang bestätigen.

Ein Besuch der Schule von Tscherwonoje zeigte, dass die beim letzten Konvoi gelieferten Farben zur Renovierung der Schule verarbeitet wurden. Diese Arbeiten sind abgeschlossen. Gleichzeitig wurde eine Liste über die weiterhin benötigten Materialien zur Weiterführung der Renovierung, hier insbesondere der sanitären Anlagen, angefertigt. Die beim jetzigen Herbstkonvoi mitgebrachten Fliesen und Waschbecken sollen dort verarbeitet werden. Vor Ort wurden Fliesenkleber und Fugenmörtel gekauft. Im Frühjahr 2009 ist geplant, dass Toiletten und Lampen, sowie das erforderliche Installationsmaterial nach Tscherwonoje gebracht werden. Danach können die Renovierungsarbeiten fortgesetzt werden.

Das Krankenhaus in Lenin wurde ebenfalls von den Konvoifahrern besucht. Die seinerzeit gelieferten Materialien haben dazu geführt, dass die Renovierungsarbeiten noch laufen oder teilweise schon abgeschlossen sind. Der leitende Arzt des Krankenhauses bat aber um weitere Hilfe. Benötigt werden in erster Linie Windeln und weiße Bettwäsche.

Wesentlich aufwändiger ist die Zollabfertigung von medizinischen Hilfsmitteln, wie Rollstühle, Gehhilfen, Krankenbetten usw. Es sind hier besondere Einfuhrgenehmigungen erforderlich. Es ist absolut erforderlich, dass sechs Wochen vor dem Konvoi eine Liste mit den Hilfsgütern und den entsprechenden Fotos nach Weißrussland geschickt werden. Ohne die erwähnte Liste und die Fotos wird eine Einfuhrgenehmigung der Hilfsgüter nicht erteilt.

Fazit: Unsere Hilfe ist weiterhin notwendig und verbessert deutlich die Situation der Bevölkerung in den Dörfern. Die Armut in den Landgebieten und den sich dort befindenden Dörfern ist immer noch eines der größten Probleme.

In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass eine Fotoshow vom Herbstkonvoi erstellt wurde.

Franz-Josef Breyer

Oktober, 2008